C# :: Aufgabe #277

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Holzblock-Schiebe-Spiel: Das gemeine Dutzend

Fortgeschrittener - C# von hollst - 03.01.2020 um 15:59 Uhr
Auch zu dieser Aufgabe gibt es eine kleine Vorgeschichte. Vor gut zwei Jahrzehnten erwarb ich in einem Krämerladen in San Diego (USA) ein Holzblock-Schiebe-Spiel mit der Bezeichnung „The Dirty Dozen“, etwa übersetzbar als „Das gemeine Dutzend“ (auch andere Übersetzungen sind möglich, das Spiel ist meines Wissens nach nie nach DE vertrieben worden, gelegentlich ist es über eBay erhältlich). Das Spiel wurde angeblich von einem Herrn Gary Mac Leod aus San Francisco etwa 1995 erfunden, der es auch über seine Firma „Square Root Games“ in Mexiko produzieren ließ. Der große finanzielle Renner ist es für Gary wohl nicht geworden, denn es ist eine recht harte Angelegenheit, die sehr viel Geduld erfordert (nicht gerade eine Stärke der meisten US-Kids).

Das Spiel besteht neben einem quadratischen Spielfeld mit Begrenzungswänden aus insgesamt 14 Holzblockelementen, u. z. sechs Quadratblöcken (Seitenlänge sei S), drei Rechteckblöcken (S und 2 x S), vier Winkelblöcken (2 x S, 2 x S) und einem flachen, quadratischen Hauptblock (ebenfalls 2 x S, 2 x S). Alle Holzblockelemente sind innerhalb des Spielfeldes frei verschiebbar. Ziel des Spieles ist es, den Hauptblock vor eine schlitzförmige Ausschuböffnung zu manövrieren ohne Heben, Drehen oder Entfernen anderer Blöcke auf dem Spielfeld (siehe BILD 1 und Draufblick BILD 2).

Der Erfinder gibt zwölf mögliche Ausgangsanordnungen (daher wohl das Wort DOZEN in der Spielbezeichnung) für die 14 Holzblockelemente vor mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad (BILD 3).

Es ist mir bis heute nicht gelungen, auch für nur eine der Anordnungen die Lösung zu finden. Insbesondere die letzten drei Anordnungen mit über 100 Zügen erscheinen mir sehr problematisch für eine Lösung durch reines Nachdenken zu sein. Andererseits glaube ich auch nicht, dass Gary Mac Leon 1995 einen Computer zur Hand hatte, um die Lösungen via Simulation zu generieren. Trotzdem gibt er vor, bei postalischer Übersendung von 5 USD die Lösungen preiszugeben. Gut, vor einer solchen Ausgabe finde ich es interessanter, die Lösungen selber mit Hilfe eines Computers zu finden. Erst wenn das nicht gelingen sollte, frage ich in San Francisco an (die Firma soll es angeblich immer noch geben).

So, wer sich anschließen möchte, sehr gern und viel Spaß!

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